Kapellenplatz: Landesregierung ohne Skrupel

Da kann man mal sehen, wie wenig die schwarz-grüne Landesregierung daran interessiert ist, dass den Menschen Abgase, Lärm, Dreck und unnötige Wartezeiten erspart werden und der Verkehr flüssiger läuft.

Landesregierung ohne Skrupel

In der Offenbach-Post und in der Pressemitteilung der Stadt lese ich, dass das Land Hessen, welches Eigentümer der Landesstraße über den Kapellenplatz ist, es auf Anordnung des grünen Verkehrsministers Tarik Al-Wazir ablehnt, sich an den Kosten des Umbaus des Platzes zu beteiligen. Es habe dort weder Leistungsfähigkeits- noch Verkehrssicherheitsprobleme gegeben.

So? Wie war das denn, als die Ampeln noch funktionierten, vor wenigen Jahren? Nicht selten stauten sich die Autos bis in die Ellenseestraße, bis zum Bahnübergang, und bis weit in die Kernstadt. Die Anlieger erinnern sich noch gut an die Abgase und den Dreck von damals.
Seit dem provisorischen Umbau zum Kreisel läuft der Verkehr deutlich flüssiger, man kommt nun merklich schneller über diesen früher so problematischen Knotenpunkt.

Auch die vom (grünen) Verkehrsministerium geforderte gutachterliche Kapazitätsanalyse hat klar bestätigt, dass der Kreisel hier besser ist als die Ampel. Wie zum Hohn behaupten die Ministerialen nun, es habe dort nie Probleme gegeben.

Da kann man mal sehen, wie wenig die schwarz-grüne Landesregierung daran interessiert ist, dass den Menschen Abgase, Lärm, Dreck und unnötige Wartezeiten erspart werden und der Verkehr flüssiger läuft. Das ist die Verkehrspolitik, die Seligenstädter auch anderswo erleben: Der dritte Abschnitt unserer Umgehungsstraße wird vom Land nicht einmal mehr bearbeitet, obwohl die Stadt zugesagt hat, ihn vorzufinanzieren.

Dr. Reiner Stoll
Kaiser-Karl-Str. 2
Seligenstadt

Mehr zum geplanten Umbau des Kapellenplatzes, mit Fotos und Plänen: Planung Umbau Kapellenplatz

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