Wir sind über den späten Sinneswandel der CDU erfreut

SPD Seligenstadt zu „Verschönerungsplänen“ der CDU

SPD Seligenstadt zu „Verschönerungsplänen“ der CDU

Mit Genugtuung und Freude nahmen die Mitglieder der Seligenstädter SPD-Fraktion Presseveröffentlichungen der CDU zur Kenntnis, die sich mit der Verschönerung Seligenstadts befassten. „Auch wenn sie sich mit falschen Federn schmückt, finden wir es begrüßenswert, dass jetzt auch die Union den Sinn von Stadtmarketing erkannt hat“, erklärt SPD-Sprecher Jürgen Götz. „Die Ideen, die sich die CDU nun an ihre Brust heftet, sind aber nicht neu und nahezu allesamt Vorschläge der AG Stadtmarketing Seligenstadt (ASS)“, so Götz weiter.

Egal ob es sich beispielsweise um einheitliche Hinweisschilder zu Sehenswürdigkeiten, die Aufwertung des Kapellenplatzes oder die Neugestaltung des Synagogenplatzes handele, seien diese und weitere Ideen schon im April auf der öffentlichen Veranstaltung der ASS im Riesensaal von deren ehrenamtlichen Mitarbeitern angeregt worden. Während CDU-Fraktionsvorsitzender Bergmann damals noch abfällig von einem „Bürgermeistergremium, das dem Gewerbeverein Konkurrenz machen“ wolle, sprach und sich dafür öffentlich Schelte einiger ASS-Mitglieder einhandelte, unterstütze die SPD damals wie auch heute die Aktivitäten der ASS.

„Wir begrüßen nach wie vor diese ASS-Aktivitäten, die aus unserer Sicht den Stadtmarketingprozess entscheidend voran gebracht haben. Da über kurz oder lang aber Mehrheiten in der Stadtverordnetenversammlung für eine Realisierung der ASS-Vorschläge her müssen, sind wir über den späten Sinneswandel der CDU erfreut, da ohne deren Stimmen keine Mehrheiten herstellbar sind“, erläutert Götz den SPD-Standpunkt. Die SPD wolle aber vermeiden, dass die Arbeit der ASS von den Kommunalpolitikern einseitig „in Beschlag“ genommen werde, wie das im Augenblick die CDU anscheinend versuche. „Wenn die Unterstützung der Stadtverordneten notwendig wird, sollten wir möglichst geschlossen der ASS zur Seite stehen, während des Prozesses der Meinungsbildung aber Zurückhaltung üben“, mahnt der SPD-Sprecher abschließend.

[shariff]