SPD verbessert mit Verordnung die Situation wilder Katzen und schützt heimische Tiere

Die SPD-geführten Koalition fordert eine Katzenschutzverordnung zur Einführung einer Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für freilaufende Katzen.

Normalerweise bekommt kaum einer eine wilde Katze zu Gesicht, aber es gibt auch genügend von ihnen in Seligenstadt. Sie leben auf verwilderten Grundstücken, Industriebrachen und in den Wäldern und auf den Feldern. Sie sind häufig krank, unterernährt oder verletzt. Viele von ihnen sterben qualvoll.

Gefundenes katzenbaby mit eitrigen und geschwollenen Augen
Gefundenes Katzenbaby mit eitrigen und geschwollenen Augen

Diese verwilderten Katzen pflanzen sich mehrmals im Jahr fort. So können aus einem Katzenpaar mit zweimal normalem Nachwuchs im Jahr nach sieben Jahren knapp 3.900 Tiere werden. Dass wir nicht so viele Katzen in Seligenstadt haben, liegt vor allem an dem frühen Tod der Katzen und an den Kastrationsaktionen, die von einigen ehrenamtlichen Tierschützern durchgeführt werden. Deshalb ist es wichtig, den ehramtlichen Tierschützern Rechtssicherheit bei ihren Kastrationen zu geben und eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht einzuführen.

SPD-Co-Fraktionsvorsitzende Nicole Fuchs bekräftigt: „Es ist wichtig, dass alle freilaufenden und freilebenden Katzen, die mit und die ohne einen Besitzer, in Seligenstadt kastriert und gekennzeichnet sind, denn nur so kann das Katzenelend beendet werden und nur so eine unplanmäßige Nachzucht verhindert werden.“

Durch eine Delegationsverordnung der hessischen Landesregierung ist es möglich, eine Satzung zur Kastration von freilaufenden Katzen zu erlassen. Zum Beispiel hat auch die Stadt Hanau eine solche Satzung.

SPD-Co-Fraktionsvorsitzender Marius Müller bemerkt: „Die Kastration der freilaufenden Katzen verhindert nicht nur Leid, sondern schützt auch andere Tiere. Umso weniger wilde Katzen, umso weniger Singvögel und andere Tierarten werden gejagt und getötet. Es profitiert die gesamte heimische Fauna von der Katzenschutzverordnung.“

Katze mit schwerem Katzenschnupfen
Katzenbaby mit schwerem Katzenschnupfen

Gerade in Corona-Zeiten, in denen das Ordnungsamt besonders ausgelastet ist, ist es wichtig zu wissen, dass die Katzenschutzverordnung nicht zu mehr Arbeit im Rathaus führt. Die Kastrierung wird von ehrenamtlichen Tierschützern übernommen.

Längerfristig strebt die SPD an, eine kreisweite oder landesweite Regelung zu erreichen. Dies würde die Situation in allen Städten und Gemeinden im Kreis verbessern.

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