SPD will Kinderspielplatz in der Klosteranlage

Die Wiedereinrichtung eines Kinderspielplatzes in der ehemaligen Benediktinerabtei fordert die SPD–Fraktion in einem Antrag an den Seligenstädter Magistrat. Hierzu seien Verhandlungen mit der Verwaltung Staatlicher Schlösser und Gärten in Hessen zu führen.

SPD fordert radlerfreundliche Beschilderung

An den Ortseingängen von Seligenstadt und Klein-Welzheim am Mainuferweg sollen nach dem Willen der Seligenstädter SPD–Fraktion Ortseingangstafeln aufgestellt werden. In einem Prüfungsantrag an den Magistrat fordern die Sozialdemokraten weiterhin die Aufstellung eines Stadtplanes nahe des Fähranlegers.

SPD-Fraktionssprecher Götz zur Organisationsänderung der Einhardschule

Als „ideologische Luftblase“ der CDU hat SPD-Fraktionssprecher Jürgen Götz die Auslassungen des CDU-Fraktionsvorsitzenden Volker Horn in der Presse bezüglich der Organisationsänderung der Einhardschule bezeichnet.
„Horn sprich viel und sagt wenig“, zielt Götz auf dessen Aussage, die Schullandschaft Seligenstadts sei durch die Organisationsänderung in Gymnasium und Haupt- und Realschule „reicher geworden“. „Worin“, fragt sich Götz, „ besteht denn dieser neue Reichtum der Schullandschaft? Etwa in der Tatsache, dass es jetzt zwei neue Schulleitungen und zwei neue Verwaltungen gibt?“.

SPD sieht Klientelpolitik der Union

In die Frage der Nachfolge des Hauptamtlichen Ersten Stadtrates kommt erneut Bewegung. Gegenüber unserer Zeitung erläuterte Reinhard Ehlerding, SPD–Fraktionsvorsitzender in der Seligenstädter Stadtverordnetenversammlung, die Vorstellungen seiner Fraktion bezüglich der Nachfolge des ersten Stadtrates.

SPD-Fraktion mit dem Rad unterwegs

Die sitzungsfreie Zeit nutzten Mitglieder der SPD-Fraktion im August, um per Rad neuralgische Verkehrspunkte für Fußgänger und Radfahrer in der Kernstadt zu begutachten. Unter Führung ihres Fahrradexperten Michael Hollerbach wurde zuerst der Bereich der Altstadt beradelt. Im Mittelpunkt stand dabei die Diskussion ob der Stellenwert der Verkehrsarten (Kraftfahrzeuge, Fahrrad und Fußgänger) in diesen schmalen Gassen gerecht verteilt ist. „Wenn Anwohner das Haus verlassen, sind sie mitten im Verkehr, deshalb geht die Dominanz des Autos klar zu Lasten der schwächeren Teilnehmer“, so Hollerbach. Zudem verleiteten Einbahnstraßen wie z.B. in der Gerbergasse den Kraftfahrzeugverkehr, trotz der engen Verhältnisse zum schnelleren Fahren.

Soziale Stadt

Die SPD-Fraktion spricht sich für die Weiterführung des Programms „Soziale Stadt“ aus. Wir erinnern uns: Auf Initiative von Bürgermeister Rolf Wenzel bewarb sich Seligenstadt beim Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ und wurde für den Stadtteil „Niederfeld“ in dieses Programm aufgenommen. In diesem Programm werden Mittel für Maßnahmen zur Verbesserung der Wohnqualität zur Verfügung gestellt. Mit den beantragten und bisher zur Verfügung gestellten Mitteln konnten bis heute die so genannte Fußgängerzone zwischen Kindertagesstätte und Ladenzeile sowie ein Teil des Außenbereichs der Kindertagesstätte Niederfeld umgestaltet werden.